Unterwegs auf der didacta – KI in der Ausbildung erleben
Was passiert, wenn man KI in der Ausbildung nicht nur erklärt, sondern erlebt? Eindrücke von der didacta 2026.
Ein Besuch auf der didacta bedeutet viele Eindrücke in kurzer Zeit. Ich habe mir zahlreiche Anbieter angeschaut, Gespräche geführt, zugehört und mir bewusst Zeit genommen, neue Impulse rund um KI in der beruflichen Ausbildung mitzunehmen.
Was dabei schnell klar wurde: Die technischen Möglichkeiten sind groß. Mindestens genauso groß sind aber die Fragen, wie diese Lösungen im Ausbildungsalltag wirklich funktionieren und sinnvoll eingesetzt werden können.
Wenn Lernen erlebbar wird
Zum ersten Mal habe ich eine VR-Brille aufgesetzt – mit einer konkreten Aufgabe. In einer virtuellen Umgebung durfte ich ein Getriebe zusammensetzen. Schritt für Schritt, nachvollziehbar und stark praxisorientiert.
In diesem Moment wurde sehr deutlich, welches Potenzial digitale Technologien haben können, wenn sie richtig eingesetzt werden: Lernen wird greifbar, Zusammenhänge werden verständlich – nicht durch Erklären, sondern durch eigenes Tun.
Dabei ging es weniger um die Technik selbst als um die Art des Lernens. Durch das aktive Tun entstand sofort ein anderes Verständnis für Abläufe und Zusammenhänge – und gleichzeitig hat es Spaß gemacht und meine Motivation spürbar gesteigert.
Gespräche auf Augenhöhe
Neben den technischen Eindrücken waren vor allem die Gespräche wertvoll. Viele Begegnungen drehten sich um ganz ähnliche Fragen:
- Wo kann KI wirklich entlasten?
- Was unterstützt Auszubildende konkret?
- Und was passt realistisch in den betrieblichen Alltag?
- Wie verändert sich unser Auftrag in Hinblick auf die Medienerziehung?
Gerade dieser offene Austausch, auch über Grenzen und Unsicherheiten, war für mich ein zentraler Mehrwert des Messebesuchs.
Mein Fazit
KI-Kompetenz entwickelt sich durch aktiven Austausch und praktisches Anwenden.
Nicht durch Zuschauen, nicht durch perfekte Konzepte auf dem Papier – sondern durch Ausprobieren, Reflektieren und Einordnen in die eigene Ausbildungspraxis.
Genau diese Haltung nehme ich aus der didacta mit und genau hier setzt auch KIckstart Ausbildung an: Technologien erleben, gemeinsam bewerten und herausfinden, wo sie Ausbildung wirklich einfacher machen.
Iska Theis
Projekt KIckstart Ausbildung

