KI im Recruiting: vom ersten Prompt zum eigenen KI-Agenten
Verstehen, ausprobieren, umsetzen: Lernen Sie, KI im Recruiting souverän einzusetzen und eigene KI-gestützte Lösungen für den Arbeitsalltag zu entwickeln
Dieses Tagesseminar dreht die Reihenfolge um. Am Vormittag bauen Sie ein belastbares Grundverständnis auf: Was ist ein Large Language Model, warum halluziniert es, welche Werkzeuge gibt es und wo liegen die Grenzen, gerade im Umgang mit Bewerberdaten. Am Nachmittag wird es praktisch: Sie bauen Ihren ersten eigenen KI-Agenten für eine echte Aufgabe aus Ihrem Recruiting-Alltag und nehmen ihn mit nach Hause.
Kein Buzzword-Bingo, keine Zukunftsvisionen. Ein Arbeitstag, nach dem Sie wissen, was Sie tun und montags damit anfangen können.
Die Teilnehmenden entwickeln ein fundiertes Grundverständnis generativer KI und können diese eigenständig, sicher und rechtlich sauber in ihrer täglichen HR- und Recruiting-Arbeit einsetzen. Nach dem Seminar können sie:
- die zentralen Begriffe und Funktionsweisen generativer KI erklären (LLM, Token, Kontextfenster, Prompt, Halluzination, Agent) und
- Marketingversprechen von realer Leistungsfähigkeit unterscheiden;
- die gängigen KI-Werkzeuge einordnen und begründet auswählen, welches Tool für welche Aufgabe geeignet ist;
- wirksame Prompts nach einer wiederverwendbaren Struktur schreiben und Ergebnisse gezielt verbessern statt sie hinzunehmen;
- einschätzen, welche Aufgaben im Recruiting sinnvoll an KI abgegeben werden können und welche bewusst beim Menschen bleiben;
- die datenschutzrechtlichen Leitplanken im Umgang mit Bewerberdaten benennen und im Arbeitsalltag anwenden (DSGVO, EU AI Act, betriebliche Mitbestimmung);
- einen einfachen KI-Agenten für einen eigenen Anwendungsfall selbst aufsetzen, testen und im Team weitergeben.
- Was ist eigentlich ein LLM? Funktionsweise generativer Sprachmodelle in verständlicher Sprache – ohne Mathematik
- Das Fachvokabular: Token, Kontextfenster, Prompt, Halluzination, Agent, RAG – was die Begriffe bedeuten und warum sie im Alltag relevant sind
- Was KI heute wirklich kann und was nicht: Stärken, systematische Schwächen, typische Fehlerbilder
- Toolüberblick: ChatGPT, Claude, Gemini, Copilot & Co. sowie HR-spezifische Anwendungen – Einordnung nach Einsatzzweck statt nach Hype
- Prompting als Handwerk: eine wiederverwendbare Prompt-Struktur, Kontext richtig setzen, iteratives Nachschärfen – mit Übungen an eigenen Beispielen
- Leitplanken: DSGVO und Bewerberdaten, EU AI Act, Betriebsrat und Mitbestimmung, Bias und Fairness in KI-gestützten Auswahlprozessen
Vom Prompt zum Agenten
- Vom Einzelprompt zum Workflow: Wo im Recruiting-Prozess entsteht wiederkehrende Arbeit, die sich automatisieren lässt?
- Was ein KI-Agent ist und wie er sich vom Chatbot unterscheidet: Auftrag, Werkzeuge, Ablauf, Kontrollpunkte
- Praxisteil: Aufbau eines eigenen Agenten für einen realen Anwendungsfall – zum Beispiel Stellenanzeigen aus Anforderungsprofilen erstellen, Lebensläufe strukturiert zusammenfassen, Interviewleitfäden generieren oder Kandidaten-Outreach vorbereiten
- Testen, verbessern, absichern: Wie prüfe ich die Ergebnisse meines Agenten? Wo baue ich eine menschliche Freigabe ein?
- Übertragung in den Betrieb: Agenten im Team teilen, dokumentieren und pflegen
- Abschluss: individueller Umsetzungsplan für die ersten 30 Tage nach dem Seminar
möchten – insbesondere:
- Recruiterinnen und Recruiter sowie Talent-Acquisition-Fachkräfte
- Personalreferentinnen und -referenten, HR Business Partner
- Personalleitungen und HR-Verantwortliche in kleinen und mittleren Unternehmen
- Geschäftsführende und Inhaber, die Personalarbeit selbst verantworten
- Ausbildungsverantwortliche und Personalentwicklerinnen und -entwickler
Vorkenntnisse: keine erforderlich. Das Seminar richtet sich an Einsteigerinnen und Einsteiger sowie an Teilnehmende mit ersten eigenen KI-Erfahrungen.
Technische Voraussetzungen: eigener Rechner mit Internetzugang und Kamera, ein kostenfreier Zugang zu einem gängigen KI-Tool
Ein eigener Rechner mit Internetzugang und Kamera, ein kostenfreier Zugang zu einem gängigen KI-Tool
Förderung nach QualiScheck Rheinland-Pfalz
Für die berufliche Weiterbildung bietet das Land Rheinland-Pfalz eine Fördermöglichkeit aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Mit dem Förderprogramm QualiScheck können – auch außerhalb des betrieblichen Kontextes – individuell geplante berufliche Weiterbildungsmaßnahmen von Beschäftigten mit Hauptwohnsitz oder Arbeitsort in Rheinland-Pfalz bezuschusst werden, und zwar jährlich mit bis zu 1.500 Euro. Ausführliche Informationen erhalten Sie unter https://www.qualischeck.rlp.de oder unter der Telefonnummer 0800 5888432. Bitte beachten Sie, dass der QualiScheck vor der Anmeldung zum Kurs vorliegen muss.
Förderprogramm Betriebliche Weiterbildung
Der Europäische Sozialfonds und das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz unterstützen Unternehmen bei der Finanzierung von betrieblichen Weiterbildungsmaßnahmen. Diese Förderung für Unternehmen beträgt dabei bis zu 1.500 Euro je Teilnehmenden – insgesamt bis zu 30.000 Euro je Kalenderjahr. Förderfähig sind sowohl die Teilnahme an externen Weiterbildungsmaßnahmen als auch die Durchführung von Inhouse-Seminaren oder Inhouse-Lehrgängen. Ausführliche Informationen erhalten Sie unter https://www.berufliche-weiterbildung.rlp.de oder unter der Telefonnummer 0800 5888432. Bitte beachten Sie, dass der Antrag zu Förderung vor der Anmeldung zur Weiterbildungsmaßnahme vorliegen muss.
Termine und Orte
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ab 485 €
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Kathleen Zinselmeier Tel: +49 261 30471-77 Fax: +49 261 30471-23 zinselmeier@ihk-akademie-koblenz.de
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